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Schnelle und stabile Datenübertragung als „Fundament“ für die Digitalisierung

16. May von Erhard Sammer in Ratgeber Digitalisierung

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Alle Digitalisierungsprojekte haben eines gemeinsam: Sie benötigen eine zuverlässige und leistungsfähige Netzwerk-Infrastruktur, die genau an den jeweiligen Anwendungsfall im Unternehmen angepasst werden muss. Wie das geht, weiß Gernot Trummer, Digitalisierungs- und Netzwerkexperte bei unserem Partner LNConsult.

Die bestehende IT-Infrastruktur – speziell die datenübertragenden Netze – ist zumeist mit dem Unternehmen mitgewachsen: Benötigt man eine Erweiterung oder eine höhere Datenübertragungsrate, werden die bestehenden Systeme um die benötigten Komponenten erweitert und die Software angepasst. Sind jedoch größere Digitalisierungsschritte geplant, sollte diese wichtige Infrastruktur auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden, wie der Experte Gernot Trummer von LNConsult betont: „Ein schnelles, stabiles und sicheres Netzwerk ist die Basis für jede Digitalisierungsmaßnahme. Diese Infrastruktur ist sozusagen das Fundament für alle weiteren darauf basierenden Anwendungsfälle – vom einfachen Hotspot für das WLAN-Gästenetz über verschiedenste IoT-Anwendungen bis hin zur schnellen und stabilen Anbindung von Produktionsmaschinen oder Robotern.“

LAN, WLAN & 5G-Netz kombinieren

Standen lange Zeit drahtgebundene Netze, sogenannte LANs (Local Area Networks) im Mittelpunkt, wenn eine hohe Datenübertragungsrate erforderlich war, sind Funknetzwerke mit diesen heute praktisch technisch gleichauf – auch im Hinblick auf die Sicherheit der mittels Funk übertragenen Daten: „Bei Funknetzen gibt es heute viele Sicherheitsmaßnahmen, die gewährleisten, dass die Authentifizierung und die Übertragung von Daten end-to-end verschlüsselt sind. Auch tragen weitere Regelwerke zur zusätzlichen Sicherheit bei, indem nur bestimmte User oder Endgeräte mit definierten Diensten auf bekannten Endpunkten im Netz kommunizieren dürfen. Durch Anwendung von solchen Sicherheitsstandards stehen moderne Funknetzwerke herkömmlichen drahtgebundenen Lösungen um nichts mehr nach“, erklärt Trummer. Ist eine extrem schnelle Datenverbindung per Funk erforderlich – wie bspw. für die Echtzeit-Datenerfassung und -Steuerung von Maschinen oder mobilen Robotern ­– kann das bestehende WLAN durch ein schnelles 5G-Netz erweitert werden. Die 5G-Technologie bietet vor allem in Umgebungen mit hohen Metallregalen oder großen Produktionsmaschinen, die den Empfang der Funksignale erschweren, signifikante Vorteile. Und auch bei speziellen Anwendungen im Outdoor-Bereich, wo sich oft großflächige Außenlager befinden, bietet ein 5G-Netz viele Vorteile: Beispielsweise kann dort nur ein 5G-Sender eine Vielzahl von herkömmlichen WLAN-Access-Points ersetzen.

Step-by-step zum optimalen Netzwerk

Am Anfang der Neuinstallation oder des Upgrades eines Netzwerks in einem Unternehmen steht immer die Erhebung der spezifischen Anforderungen des Kunden, wie der Netzwerkexperte betont: „Zuerst muss man die Ziele des Kunden bzw. die konkreten Anwendungsfälle genau verstehen. Dann führen wir eine Site Survey durch, bei der die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderliche Signal- und Verbindungsqualität getestet wird.“ Der erste Schritt ist hier eine Überprüfung der sogenannten Funkausleuchtung. Dabei wird mittels mobilem Access-Point und Test-Datenverbindungen der spätere Anwendungsfall so realitätsnah wie möglich simuliert. Das Resultat ist eine ausführliche Dokumentation des Ist-Zustandes inkl. einem detaillierten Plan, auf dem die Funkausleuchtung grafisch dargestellt wird. Basierend auf diesen Erkenntnissen wird dann das bestehende Netzwerk adaptiert oder eine Neuinstallation durchgeführt, wobei zumeist auf bestehende Komponenten – Netzwerkkabel, Montagepunkte etc. – zurückgegriffen werden kann. Fast immer komplett erneuert werden jedoch die Access-Points, da sie oft technisch veraltet sind und den Anforderungen an die Geschwindigkeit und Datensicherheit nicht mehr entsprechen. Außerdem wird durch die einheitliche technische Infrastruktur das Roaming – das ist der Wechsel von einem Access Point zum nächsten – erheblich vereinfacht.

Selbstinstallation & Remote Inbetriebnahme

Ist auf Kundenseite die Entscheidung für die Erneuerung des Netzwerks im Betrieb gefallen, werden sämtliche Komponenten in-house vorkonfiguriert, beschriftet und zum Ort der Installation gebracht. „In der Regel wird die Montage durch den Hauselektriker des Kunden durchgeführt, auf Basis des Site-Survey-Plans, den wir im Vorfeld erstellt haben“, erklärt Gernot Trummer. Sind die Access-Points montiert und miteinander vernetzt, erfolgt die Inbetriebnahme zumeist remote durch die Experten von LNConsult. Sind Schulungen der MitarbeiterInnen beim Kunden erforderlich, können diese sowohl vor Ort als auch online durchgeführt werden.

Wurde mit der Einrichtung einer schnellen & verlässlichen Netzwerklösung einmal der Grundstein gelegt, können dann alle weiteren Digitalisierungsmaßnahmen problemlos auf diesem stabilen Fundament errichtet werden – step-by-step.

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